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Erst Anfang des 18. Jahrhunderts (möglicherweise 1714) wurde das Dorf Heinrichsort gegründet. Wahrscheinlich haben sich um ein Fuhrmannsgasthaus, wie sie an der Straße nach Glauchau recht häufig sind, im Laufe der Zeit andere Häuser angesiedelt. So entstand Heinrichsort als „neue Sorge“ von Ortmannsdorf.
Im Jahr 1729 stellt man für die kirchliche und schulische Versorgung der Kinder einen Katecheten an.
Auf einem Grundstück, das dem Ort 1783 geschenkt wurde, errichten die Einwohner neben dem Friedhof auch ein Schul- und Bethaus, in dem auch der Katechet in Zukunft wohnen wird.
Im Jahr 1834 begannen Verhandlungen über die Gründung einer eigenen Kirchgemeinde. Am 18. Dezember 1836 wurde der erste Pfarrer von Heinrichsort in sein Amt eingeführt.
1840 erbat der Pfarrer Staatsmittel für den Umbau des Schul- und Bethauses in eine Kirche. Ob diese Mittel gewährt wurden, ist den Akten nicht zu entnehmen. Dennoch wurde 1848 die Ausführung des Umbaus vorgenommen.
Mitte der 60-er Jahre des 20. Jahrhunderts wurde der zu Ortmannsdorf gehörende Gemeindeteil mit seinen ca. 150 evangelischen Gemeindegliedern nach Heinrichsort eingepfarrt. Grund für diese Bitte war die damals günstigere Verkehrsanbindung nach Heinrichsort sowie die Tatsache, daß die Marienauer Kinder in Heinrichsort die Schule besuchten.
Abgesehen von einer Vergrößerung des Turm sind an der Kirche seither keine Veränderungen vorgenommen wurden
Renovierungsarbeiten wurden an der Kirche in den Jahren 1866, 1890, um 1920 sowie 1963 vorgenommen.
Die letzte Sanierung fand im Zeitraum von 1998 bis 2005 statt
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